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Dismissed by Anna Lena

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Hallo, ich bin Josephine Potter. Ich bin 21 Jahre alt und studiere in Worthington. Ich mag aufmerksame Typen. Er sollte Humor haben uns sich nicht nur auf sich konzentrieren. Schließlich geht es hier um mich!


Hey, ich bin Pacey Witter und 22 Jahre alt. Im Moment arbeite ich in einem Calling-Center. Ich werde sie einfach von mir begeistern und mich auf sie konzentrieren, dann kann der andere Kerl schon sehen wo er bleibt.


Hallo, ich bin Dawson Leery. Mit meinen 21 Jahren arbeite ich als Regie-Assistent. Ich werde Sie einfach mit meiner romantischen Art überzeugen, denn darauf stehen die Mädels ja.


***

Nachmittags, 14.55 Uhr am Strand

Pacey wartete an seinem Date Treffpunkt auf seinen Gegenspieler und auf die Frau, mit der er vielleicht den Abend verbringen würde. Ein bisschen nervös war er doch schon, was die Kamera um ihn nicht gerade besser machte.
Einige Minuten später kam ein schlaksiger, blonder Typ auf ihn zugelaufen und Pacey schaute ihn sich genauer an. „Hey, ich bin Pacey. Wie geht’s?“, begrüßte er seinen Mitstreiter, der sofort seine Hand ergriff und auch ein bisschen nervös dastand. „Dawson. Hey!“
Nun standen sich beide Männer gegenüber und schauten sich ein bisschen abschätzig an. „Und, wie willst du das hier gewinnen?“
Dawson schaute ihn abschätzig an und meinte nur: „Ich werde einfach das machen, worauf Frauen stehen. Gegen dich werde ich schon gewinnen.“
„Oh, oh, oh ... was Frauen wollen. Wohl zu viel im Kino gewesen, wie?“, frotzelte Pacey. Im nächsten Moment wurden sie auf eine zierliche Person aufmerksam, die ihnen entgegenkam. „Uh, nicht schlecht, die Frau“, gab Pacey seinen Kommentar ab und schaute dann Dawson an, der auch ziemlich begeistert schien.“
„Hallo, ihr Beiden“, begrüßte die Brünette die beiden und ließ sich von Pacey umarmen, der sofort auf sie zugekommen war. „Hallo, ich bin Pacey.“ „Hallo, ich bin Joey.“
Auch Dawson kam nun auf sie zu und die Beiden begrüßten sich.

Josephine: Die Beiden Jungs sind ja grundverschieden. Auf den ersten Blick sehen sie Beide ganz gut aus. Aber dieser Dawson, was soll diese komische Frisur? Wie alt ist er?

Dawson: Auf den ersten Blick sieht sie eher jungenhaft aus. Mal sehen was der Abend noch so bringt, aber ich werde mich nicht verstellen.

Pacey: Auf den ersten Blick ist sie vielleicht etwas unscheinbar, aber ich denke sie wird es uns noch zeigen.

„So, als erstes gehen wir zu meinem Date. Kommt mit!“ Damit hakten Dawson und er Joey unter, und Pacey führte die Beiden in Richtung Strand. Am einem Picknickkorb und einer Decke blieb er stehen.
„Das hier ist mein Date. Ich dachte bei so einem wunderschönen Wetter kann man das Badewetter ausnutzen und zur Stärkung können wir ein Picknick machen.“
Dies brachte ihm ein Lächeln von Joey und einen komischen Blick von Dawson ein. Die drei setzten sich auf die Decke und um das Gespräch in Gang zu bekommen, stellte Joey ihnen auch sofort die ersten Fragen: „So ... wie viele Beziehungen hattet ihr schon?“
Geradlinig antwortete Pacey sofort: „Genau drei.“ Überrascht sah Joey ihn an, denn sie hatte etwas anderes erwartet. Sofort sprach Pacey sie auch darauf an: „Nun guck nicht so überrascht.“ Etwas peinlich berührt lachte Joey, doch auch Pacey lachte.
Da Dawson sich ein wenig ausgegrenzt vorkam, beantwortete auch er die Frage: „Ich hatte bisher nur eine Beziehung.“
Interessiert wendeten sich die anderen Beiden ihm zu. „Bist du eher der schüchterne Typ?“, mutmaßte die Brünette. „Ach, und daher weißt du alles über Frauen“, witzelte Pacey in Anspielung auf ihre frühere Unterhaltung.
Dawson warf ihm einen wütenden Blick zu und Joey musste ein bisschen lachen. Ihr merkte man ehrlich an, dass diese schlagfertige Antwort von Pacey ihr imponierte.
„Nein, ich denke nur, dass man es langsam angehen lassen sollte.“ Mit einem Lächeln zückte Pacey die “Time-out-Karte“ und sagte: „Dann lass es mal langsam angehen, während wie Beiden etwas schneller machen.“
Auch Joey musste Lächeln und verabschiedete sich noch: „Bis nachher. Bye!“

Dawson: Es ist ganz klar. Er hat sich dadurch bedroht gefühlt, dass ich vielleicht ein bisschen unaufdringlicher bin und ihr das vielleicht besser gefallen könnte.

Derweil forderte Pacey Joey auf: „Gehen wir doch ins Wasser. Schließlich sind wir hier bei Dismissed und müssen den Zuschauern auch etwas Haut zeigen.“
Schlagfertig antwortete Joey: „Ach komm, du willst mich doch nur in meinem Bikini sehen.“ Verblüfft schaute Pacey sie an und beide lachten. Nachdem sie ihre T-Shirts und Hosen ausgezogen hatten, liefen sie Hand in Hand den Wellen entgegen.
Pacey, der als erstes im Wasser war, stürzte sich in die Fluten und spritzte Joey dann nass. „Hey“, protestierte diese, spritzte dann aber zurück.
Nachdem die Beiden sich ausgiebig im Wasser ausgetobt hatten und schon ein bisschen auf Tuchfühlung gegangen waren, schwammen sie zu einem kleinen Bootssteg, auf dem auch nochmal ein kleines Picknick aufgebaut war.
Überrascht schaute Joey wieder auf: „Du hast ja wirklich alles perfekt geplant. Woher wusstest du, dass wir hierher schwimmen.“
„Nicht gewusst, eher gehofft. Setzt dich.“
Beide legten sich auf die Decke und Pacey reichte Joey noch ein Handtuch. „Wir wollen den Leuten ja nicht zu viel Haut zeigen, nicht“, zwinkerte er ihr zu. Beide aßen von dem Obst und interessiert fragte Joey Pacey: „Wieso warst du denn nur mit drei Frauen zusammen? Und wie waren sie so?“
„Tja, also...wenn ich es zugeben muss, meine erste Beziehung war mit meiner Lehrerin und ist dadurch kaputtgegangen, weil die –ffentlichkeit davon Wind bekommen hat. Meine zweite Beziehung ging in die Brüche, nachdem meine Freundin mich betrogen hatte und meine dritte Freundin und ich hatten uns einfach auseinandergelebt. Wie du siehst hatte ich nicht so viel Glück mit den Frauen!“
Lachend erwiderte Joey: „Dann haben wir ja schon einiges gemeinsam.“
Doch Pacey ging nicht auf dieses Thema ein, sondern fragte die stattdessen: „Ist Joey von irgendwas die Abkürzung?“
Nickend bestätigte Joey diese Vermutung: „Ja, mein richtiger Vorname ist Josephine, einem Mädchen aus dem Lieblingsbuch meiner Mutter.“
„Ach so. Naja, da wir ja hier sind um etwas über uns zu erfahren, was magst du an Männern? Worauf achtest du?“
Einen kleinen Moment überlegte Joey, doch dann antwortete sie: „Ich mag große Typen, die Humor haben und ihre Aufmerksamkeit mir zuwenden.“
Nickend erwiderte Pacey: „Ich mag auch Frauen mit Humor.“ Plötzlich sah er Joey an und fragte: „Möchtest du eine Erdbeere?“ Bevor sie noch antworten konnte, zauberte er eine Schale mit roten Erdbeeren hervor. „Lecker. Ich liebe Erdbeeren.“
Doch anstatt sich selbst eine Erdbeere zu nehmen, rückte sie zu Pacey hinüber und ließ sich von ihm füttern.

Pacey: Es war doch schon ein bisschen komisch, als sie sich dann von mir füttern ließ, weil sie vorher ein bisschen schüchtern gewesen ist.

Josephine: Natürlich musste ich mich überwinden, da ich doch ganz schön schüchtern bei manchen Männern bin. Aber ich bin positiv von ihm überrascht. Er hat einen tollen Humor und außerdem war er auch sehr aufmerksam und war viel lieber als vorher.

„Nachdem wir erstmal genug gegessen haben, küsst du beim ersten Date?“, erkundigte sich Pacey und hoffte auf ein klares ja von ihr.
Doch mit einem Lächeln schüttelte Joey den Kopf. „Nein, eigentlich nicht. Ich denke man sollte einen Menschen erst kennen, bevor man irgendetwas Näheres mit ihm eingeht.“
Einige Momente später tauchte Dawson aus den Wellen auf und kletterte auf den Steg. „Na ihr Beiden. Habt ihr mich schon vermisst?“
„Wir können uns gerade noch beherrschen.“
„Setzt dich doch. Wie waren gerade am Essen, wenn du auch etwas möchtest“, meinte Joey wesentlich freundlicher zu ihm als Pacey zu ihm war. Mit einem Lächeln bedankte sich Dawson bei ihr und nahm sich auch etwas von den Erdbeeren.
„Wie war eure Time-out-Zeit?“, erkundigte sich Dawson nun. „Ich würde sagen, sehr informativ.“
Nachdem sie sich noch ein bisschen unterhalten hatten, die restlichen Früchte aufgegessen hatten, etwas getrunken hatten und nochmals im Wasser gewesen waren, forderte Dawson die anderen Beiden auf: „Lasst uns hier vom Strand verschwinden. Jetzt ist mein Date dran und wir werden uns mal ein bisschen amüsieren.“



In ihrer Abendgarderobe kamen die drei die Straße hinunter. Joey rechts und links von den beiden Männern eingerahmt. Vor einem Kino blieben die drei schließlich stehen und Dawson erklärte: „Wir haben ein Kino für uns allein und werden uns einen meiner Filme anschauen.“
Alle drei betraten das Kino und gingen dann direkt ins Kino. Da der Film noch nicht angefangen hatte, konnten sie sich noch unterhalten.
„Du hast also allein einen Film gemacht? So richtig professionell?“
Sichtlich beeindruckt schaute die Brünette Dawson an und er schien unter ihrem Blick noch einige Zentimeter zu wachsen. „Ja, ich habe diesen hier an der Filmhochschule gemacht.“
„Und wieso bist du nicht mehr dort?“, fragte Joey auch gleich weiter, da das Kino schon begann dunkel zu werden. „Ich habe sie aufgegeben, weil ich dort nichts mehr lernen konnte.“
„Hey, er ist Mr. Perfect“, meinte der Brünette trocken und schon fing der Film an über den Bildschirm zu flimmern.

Pacey: Wir sind hier um uns kennen zu lernen. Normalerweise ist ins Kino gehen für ein Date okay, aber hier doch nicht...wie soll man sich bei einem Film kennen lernen????

Dawson: Der Film ist einfach perfekt. Sie wird mich dafür bewundern und gleichzeitig kann sie sich noch an mich klammern an den gruseligen Stellen.

Alle drei sprachen kein Wort, während der Film lief. Nach einigen gruseligen Szenen saß Joey wirklich sehr nah bei Dawson, doch der rechnete sich wohl Chancen aus. Ihre Hand lag auf seinen Arm und die andere Hand auf der Stuhllehne.
Langsam arbeitete sich seine Hand vorwärts und lag schließlich auf ihrem Knie. Unsicher schaute sie zur Seite und sah sein lächelndes Gesicht.
Auf der anderen Seite von ihr war Pacey jetzt auch aufmerksam geworden und fragte schnell: „Möchtest du noch Popcorn, Joey?“
„Ja, danke“, lächelte sie ihn an. Doch auch Dawson zog seine Konsequenzen aus dieser Bemerkung und zückte die rote Karte: „Geh doch nach draußen und kauf noch ein bisschen Popcorn.“
„Das werde ich. Viel Spaß noch beim Film.“ Damit verließ der Braunhaarige die Bildfläche und machte es sich an der Bar des Kinos gemütlich.

Pacey: Ich weiß nicht wie es im Moment steht, denn sie scheint ziemlich beeindruckt von ihm zu sein. Aber ich hatte den Vorteil, dass ich wusste, dass sie nicht auf sofortigen Körperkontakt steht.

Derweil saßen Dawson und Joey weiterhin im dunklen Kino und schauten sich den Film an. Leise fragte Dawson sie: „Gefällt dir der Film?“ Nickend bestätigte Joey ihm dieses und nun fing Dawson erst Recht an, ihr alles zu erklären.
„Dort habe ich die 8mm Kamera benutzt, damit alles gut rüberkommt. Die Schauspieler waren ein bisschen zickig, aber es musste halt so werden wie ich es wollte. Nämlich perfekt.“
Ein bisschen gelangweilt schaute Joey ihn an und fragte dann auch nicht weiter. Man konnte an ihrem Gesicht förmlich ablesen, dass sie am liebsten hier herauswollte.

Joey: An sich war die Idee nicht so schlecht und er hat mich auch wirklich beeindruckt, aber als er dann mit dem Quatsch anfing von wegen wie alles gemacht wurde - schrecklich. Ich möchte Spaß haben und keinen Film drehen können nach diesem Date.

Nach einer halben Stunde war der Film dann auch zu Ende und Joey und Dawson gingen zu Pacey an die Bar. „Hallo ihr beiden. Wie war der Film noch? Und ich wollte ihn so gerne zu Ende schauen“, begrüßte Pacey die beiden mit ein wenig Sarkasmus. Auch Dawson und Joey bestellten sich noch etwas zu trinken und schließlich fing Joey mit ihrem Gespräch an.

The Dismissal

„Ich hatte heute wirklich viel Spaß mit euch beiden. Die Idee mit dem Picknick war wirklich cool und auch der Film war sehr unterhaltsam.“ Nun wandte sie sich Dawson zu und sagte zu ihm: „Ich war wirklich von dir beeindruckt, aber leider konnten wir uns nicht so richtig kennen lernen.“
„Pacey, das Date war wirklich toll. Du hattest Humor und warst sehr nett, als wir alleine waren. Wenn Dawson in der Nähe war eher weniger.“
Gespannt sahen die beiden Männer die Brünette an und schließlich raffte diese sich auf: „Sorry, but you are dismissed!“
Dabei schaute sie Dawson an und dieser seufzte. „Tja, ich denke du verpasst eine Menge. Aber wenn du deine Zeit mit diesem unterbelichteten Kerl verbringen möchtest.“
Mit einem `Hallo-Geht’s “ noch-Blick´ sah Joey ihn an und meinte nur: „Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich mich richtig entschieden habe.“
Mit einem wütenden Gesicht ließ Dawson die beiden allein an der Bar sitzen. Vorsichtig umarmte Pacey Joey nun und fragte: „Warum hast du dich für mich entschieden?“
„Ich wusste es auch nicht so recht, aber du warst einfach aufmerksamer und netter zu mir. Außerdem haben wir viele Gemeinsamkeiten und ich denke man kann wegen dir auch einige Regeln brechen.“
Verblüfft beobachtete Pacey, wie sie sich zu ihm lehnte und auf den Mund küsste. Doch auch er schloss seine Augen und genoss den Kuss sichtlich. „Auf jeden Fall werden wir uns wieder sehen“, meinte er noch als sie sich wieder trennten.

***

Pacey: Auf jeden Fall hat sie sich richtig entschieden und wir beiden werden uns noch besser kennen lernen. Jetzt werden wir uns noch ein bisschen vergnügen.

Joey: Ich denke ich habe mich richtig entschieden und er war es wert, meine Kuss-Regel zu ändern!

Dawson: Tja, ich werde schon eine Frau finden, die noch auf Romantik steht. Bye.

Ende


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